Ein Osterei für Bina Mira

Ende März, kurz vor Ostern, kam der Bescheid von Erasmus+. Dank der Kofinanzierung ERASMUS+ durch die Nationalagentur der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens kann das große Friedenstheaterfestival vom 16. bis 23. September 2018 in der Gründerstadt Tuzla stattfinden. 100 Jugendliche aus 6 europäischen Ländern und deren Begleiter feiern gemeinsam 10 Jahre BINA MIRA und spielen auf der Bühne des Friedens.
Die Resonanz auf diese gute Nachricht war großartig, hier einige Beispiele:

Kristina Culic aus Banja Luka, DISteatar: WUNDERBAR!!!
Suada Selimovic aus Bosnien/Herzegowina: Vielen Dank für die gute Info…für Bina Mira
Jasmina Krivošija von der kooperierenden Behindertenassoziation in Tuzla: That is a great news. See you in September in Tuzla.
Susanne Schrader vom Agora Theater in St.Vith/Belgien: YESSS! Ich freue mich sehr!
Jost Mattar von Bina Mira, Aachener Netzwerk: Das ist ja super!
Sebastian Schmidt, Kunsttherapeut aus Aachen und Workshopleiter: Congratulations!!!
Peter Hellmann, Flame for Peace, Aachener Netzwerk: Super, herzlichen Glückwunsch.
Halida, Adnan, Ademir, Gastgeber in Tuzla: In the name of Tuzla Youth Theater we would like to congralute you on the great score and approval for Bina mira project. We are very happy that Bina mira will have opportunity to celebrate it’s 10th birthday here in Tuzla. We will give our best to organise the festival.
Eckhard Debour, rohestheater, Aachen: Das ist tatsächlich ein schönes Ostergeschenk! Prima Elfriede
Dagmar Diebels: Oh! Das freut mich so so sehr!

Wir begrüßen drei neue Partner:
Krystyna Gren (Polen) stellt ihre Schule vor:
Wir sind eine kleine Schule mit 270 Schülern in Pierściec. Unser Dorf ist 13 Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt. Außer den obligatorischen Fächern werden auch die zwei Fremdsprachen Englisch und Deutsch unterrichtet. Nach der Schule nehmen die Schüler an verschiedenen AGs teil. Am liebsten machen sie Sport, Tanzen, Theater oder Basteln. Jedes Jahr wird ein Theaterstück vorgespielt.

Miroslaw Ilic aus Bosnien und Herzegowina: Hauptziel der „Domkultur“ ist die Entwicklung der kulturellen und künstlerischen Kreativität, die Bereicherung des kulturellen Lebens in Zepce und die Verbindung zu anderen Ländern über die Kultur. Das Leben und Überleben der Kultur hängt unmittelbar mit der jungen Generation zusammen und entsprechend sind die Bemühungen.
Wir nehmen an verschiedenen Projekten und Workshops teil, um Jugendliche durch das Theaterspiel, durch Tanz und Teamarbeit mit der Gemeinschaft und untereinander zu verbinden. Das Ziel ist eine tolerantere und glücklichere Gemeinschaft.

Cristina Drescan (Rumänien) meint: Unser Gymnasium, Liceul Tehnologic Lucian Blaga aus Reghin, Rumänien, hat zwei Abteilungen: eine rumänische und eine ungarische, d.h. dass fast alle Fächer in entweder der einen oder anderen Sprache unterrichtet werden. Das kommt daher, dass Reghin eine multiethnische und -kulturelle Stadt ist, wo Rumänen, Ungarn, Deutsche (Siebenbürgensachsen) und Roma zusammenleben und -arbeiten. Wir sind auch deswegen an dem Bina Mira-Projekt sehr interessiert, da wir es wichtig finden, stereotypes Denken abzubauen und stereotypisches Verhalten zu vermeiden.

Elfriede Belleflamme